Rechtschreibung

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Allgemeine Tipps

  1. Wieso, weshalb, warum? Es ist ganz normal, dass dein Kind auch in der 3. Klasse noch Rechtschreibfehler macht. Gleichzeitig ist es natürlich gut, wenn die Faustregeln mit der Zeit immer besser "sitzen". Eine Studie den Uni Bonn hat gezeigt, dass das Erklären von Rechtschreibstrategien und das Korrigieren von Fehlern Kindern hilft, bessere Rechtschreibleistungen zu erbringen. Also: Wenn dein Kind unsicher ist, ermuntere es gerne, in der Schule nochmal nachzufragen, warum "Tasse" mit "ss" geschrieben wird, "los" aber nur mit einem s. Oder schaut gemeinsam im Lehrbuch nochmal nach. Wenn meine Jungs unabhängig vom Schulstoff etwas schreiben, freue ich mich erstmal und melde das auch zurück. :-) Und wenn ich Fehler entdecke, frage ich sie, ob ich ihnen verraten soll, wie man die Begriffe richtig schreibt. Meistens wird genickt.


Wichtig: Finger weg vom Rotstift und der ernsten Miene! Dein Kind soll sich für Fehler nicht schämen müssen! Fehler zu machen muss erlaubt sein. Vermittle deinem Kind das Gefühl, dass es ganz normal ist, Fehler zu machen. Und dass du sicher bist, dass es mit der Zeit immer sicherer schreiben wird. Aber eines nach dem anderen, es hat Zeit.

  1. Wofür das Ganze? Wichtig ist auch, dass dein Kind lernt, wie wertvoll es ist, richtig schreiben zu können. Es macht Spaß und kann helfen, Nachrichten verschicken zu können, Geheimnisse zu teilen oder Erinnerungen aufzuschreiben. Daher findest du hier viele Ideen, die dein Kind ganz allgemein zum Schreiben motivieren können. Unabhängig von Fehlerkorrekturen.

  2. Übung macht den Meister! Je häufiger ein Wort korrekt geschrieben oder gelesen wird oder eine Rechtschreibregel wiederholt wird, desto eher prägt sich die richtige Schreibweise ein. Daher: Jede kleine Übung, jedes spielerische Wiederholen hilft.

Arbeitsblättervielfalt

Wenn dein Kind schon in der Schule Freude an Arbeitsblättern hat,

findest du online viele weitere.


Vorbereitung:

Arbeitsblätter aussuchen und ausdrucken, z.B. über

www.grundschulkönig.de,


www.grundschule-arbeitsblaetter.de

(riiiesen Auswahl)


www.lesejule.de


Oder aber


dein Kind geht als Detektiv auf Suche nach Fehlern: www.materialguru.de


Und auch auf dieser Seite findest du ebenfalls je nach Rechtschreibthema einige passende Arbeitsblätter.


Tipp:

Lass dein Kind mit aussuchen - Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und was deinem Kind gefällt,

macht es eher mit Freude.


Meine Kinder haben am liebsten Arbeitsblätter gestaltet, die ich selbst nach ihrem Geschmack von Hand geschrieben habe.
Das Gefühl "Mama hat sich für mich Mühe gegeben" macht viel aus.


"App" ans Lernen

Auch hier meine Empfehlung:
Lass dein Kind hin und wieder mit der Lernapp ANTON üben. Kostenlos, übersichtlich, einfach in der Bedienung - und alle Fächer in einer App.


Vorbereitung:

App installieren


Tipp:

Ich bin ein Freund von begrenzter Bildschirmzeit, selbst wenn es um Lernapps geht. Daher stellen sich meine Kinder immer einen Timer auf 10 oder 15 Minuten.

Lernhefte

Wenn dein Kind Freude an Arbeitsblättern hat, gefällt ihm vielleicht auch ein Arbeitsheft - eine kleine Auswahl findest du hier:


"Rechtschreib-Stars: 3. Schuljahr"

(mit Belohnungsstickern :-))

"Rechtschreib- und Grammatik-training 3"

"Rechtschreiben 3"


Vorbereitung:

Heft kaufen


Tipp:

Schau dir das Heft wenn möglich vorher an oder frage die Lehrkraft deines Kindes nach ihrer Empfehlung. Du kannst auch dein Kind entscheiden lassen, das lohnt sich meistens. :-)

Kreuzworträtsel

Rätselt dein Kind gerne?
Dann hat es vielleicht Spaß an Kreuzworträtseln auf seinem Schreibniveau.


Hier und auch hier gibt´s eines von Leserabe.


Dieses Heft arbeitet sogar mit Stickern.


Alternativ kannst du auch online kostenlose Kreuzworträtsel zum Ausdrucken finden -
bspw.
hier oder auf dieser Seite.


Auch hier findest du auf der unteren Seitenhälfte ein Kreuzworträtsel zum Download.


Dein Kind möchte mehr? Hier kannst du für 12 Euro ein weiteres Rätselheft kaufen (oder aus der Buchvorschau einige ausdrucken ;-) ).


Vorbereitung:

Heft besorgen oder Rätsel ausdrucken

Postkarte

Lass dein Kind eine Postkarte
(oder einen kleinen Brief?) schreiben -
vielleicht an die Oma, den besten Freund oder die Cousine?


Es muss gar nicht viel draufstehen,

die Geste (und die kleine Schreibübung) zählt!


Vorbereitung:

Postkarte oder Papier, Stift


Tipp:

Vielleicht ist dein Kind ja besonders motiviert, wenn es zuerst eine Postkarte von Oma erhält? ;-)


Du kannst auch Grußkarten
(auf festeres Papier) ausdrucken. Vorlagen gib es bspw.
hier.


Oder du nimmst ein Foto als Postkarte?


Über die App "Post & DHL" kann man wunderbar unkompliziert Briefmarkencodes kaufen - toll!

Erlebnisse aufschreiben

Auf www.materialguru.de findest du ein paar Vorlagen, mit Hilfe derer dein Kind aufschreiben kann, was es in den verschiedenen Ferien alles erlebt hat.


Das bietet sich nicht nur als Schreibübung, sondern auch als schöne Erinnerung für später an.


Vorbereitung:

Schreibsachen, ggf. Blatt ausdrucken

Einkaufszettel

Lass dein Kind den Einkaufszettel schreiben. Du diktierst beim Blick in den Kühlschrank und als kleines Dankeschön, darf es am Schluss seinen eigenen Wunsch auch notieren.


Vorbereitung:

Zettel (sollte groß genug für große Kinderschrift sein ;-) ), Stift, erste Überlegungen zu Einkäufen


Tipp:

Notiere schwierige Begriffe vorher/später selbst.


Fangt bei einem kleinen Einkaufszettel an - der ganze Wocheneinkauf ist vielleicht für´s erste Mal zu viel.

Freundebuch

Meine Kinder lieben es, Freunden ihre Freundebücher zu geben und auch selbst welche zum Reinschreiben zu bekommen. Falls dein Kind also noch keines hat, kann das ein schönes Geschenk sein!


Hier ein paar Beispiele:

Meine Schulfreunde: Meerjungfrauen

Meine Schulfreunde: Dinosaurier

Superfreunde - das Freundebuch

Mein Kinder Künstler Freundebuch (das hat unser Großer)


Vorbereitung:

Freundebuch besorgen


Variante:

Ihr könnt auch selbst ein Freundebuch basteln! Eine Vorlage und Anleitung findest du auf dieser Seite.

Nachrichten schreiben

Schreibe deinem Kind immer wieder kleine Nachrichten mit etwas Platz für seine Antwort.


Hier ein paar Beispiele:


Was soll ich dir morgen in deine Brotbox packen?

Soll ich nachher Schokoeis oder Himbeereis kaufen?

Möchtest du am Wochenende auf den Spielplatz oder zum See?

Du darfst dir für Samstag ein Mittagessen wünschen. Worauf hast du Lust?


Vorbereitung:

Zettel (sollte groß genug für große Kinderschrift sein ;-) ), Stift

Wunschzettel

Hat dein Kind bald Geburtstag oder steht Weihnachten vor der Tür?


Da bietet es sich an, dass dein Kind einen Wunschzettel schreiben darf.


Vorbereitung:

Schreibsachen


Tipp:

Man kann sich auch andere Wunschzettel denken und schreiben. Bspw. für gemeinsame Unternehmungen, Mittagessen, ...

Kalender

Vielleicht habt ihr Lust, gemeinsam einen Kalender zu erstellen?


Ihr könnt Hobbys, Verabredungen, Feiertage, Geburtstage, Ferien usw. eintragen.


Vielleicht bietet sich eine Wochenübersicht mit großen Feldern an, die immer am Wochenende für die kommende Woche ausgefüllt wird? Das bietet nicht nur zeitliche Orientierung, sondern auch eine kleineregelmäßige Schreibübung.


Vorbereitung:

Blanko-Kalender entwerfen oder ausdrucken.

Wochenpläne zum Ausdrucken findest du bspw. hier oder auch auf www.kalenderpedia.de.


Und auf diesem Blog gibt es hübsch gestaltete Monatsblätter.


Alternativ gibt es natürlich auch Kalender zum Kaufen, z.B.

diesen Magnetkalender mit Stift.

Tagebuch

Eine sehr sinnvolle und regelmäßige Schreibübung kann auch das Führen eines kleinen Tagebuches sein.
Es muss gar nicht viel drinstehen - wenige Stichworte oder ein kurzer Satz kann ja genügen.


Was war dein Highlight heute?
Wofür bist du dankbar?

Worauf bist du heute stolz?
Was hat dich heute gefreut?

Wer/Was hat dich glücklich gemacht?
Worauf freust du dich, wenn du an morgen denkst?
Was möchtest du morgen genießen? Was möchtest du morgen schaffen?


Vorbereitung:

Zettel und Ordner, Büchlein oder Heft


Hier ein neutrales 3 Minuten Dankbarkeitstagebuch für Kinder.


Und dieses Achtsamkeitstagebuch im Weltraumstil finde ich auch schön.


Tipp:

Besorge dir doch auch eines - tut dir vielleicht auch gut und es motiviert dein Kind zusätzlich, weil ihr etwas gemeinsam habt und macht.


Bsp.:

"Ich bin dankbar"

"Das 6-Minuten Erfolgsjournal"

oder ganz kurz und knackig:

"bee thankful"

Rechtschreibregeln

Auf www.mompitz.de findest du eine lustig bebilderte Übersicht zu den wesentlichen Rechtschreibregeln.


Du kannst sie mit deinem Kind gemeinsam anschauen oder für dich selbst nutzen, wenn du unsicher bist.


Tipp:

Es ist ganz normal, wenn dein Kind auch in der 3. Klasse noch nicht alle Rechtschreibregeln perfekt beherrscht. Sicher, irgendwann sollten sie sitzen, aber Übung (im Schreiben UND Lesen) macht mit der Zeit den Meister!


Auf dieser Seite findest du eine Einschätzung einer Diplom-Pädagogin zu normalen Rechtschreibfehlern und solchen, auf die dein Kind sein Verbesserungs-Augenmerk legen sollte. Wenn du unsicher bist, rede gerne mit der Lehrkraft deines Kindes.

Meine Erfahrung ist allerdings die: Leider wird in der Regelschule das Augenmerk verstärkt auf die Fehler gelegt. Druck rausnehmen, Vertrauen schenken (irgendwann wird´s klappen!) und den Kindern Zeit geben tut dann gut!


Vorbereitung:

Regeln durchlesen

Computerspiel

Ein österreichischer Legasthenieverband empfiehlt zum Üben der häufigsten Fehlerwörter dieses Computerspiel:


www.wort-puzzles.at


Der Schwierigkeitsgrad ist einstellbar.


Weitere Computerspiele werden hier erklärt und stehen zum Download bereit.

Klammerkarten

Eine schöne Spielidee, die sich auf mehreren Blogs finden lässt, ist das Nutzen von Karten und (verschiedenfarbigen) Wäscheklammern zum Lernen.


Auf einigen Blogs gibt es Klammerkarten zum Ausdrucken,
hier ein paar Beispiele:


Klammerkarten zum "stummen h" unter "verschiedene Lernspielarten"


Klammerkarten zu "i/ie"


Verschiedenes (1,99 EUR)


Rechtschreibtraining (3,00 EUR)


Vorbereitung:

Karten und Klammern vorbereiten


Tipp:

Auf dickeres Papier, Fotopapier o.Ä. drucken oder die Blätter auf Karton kleben.
Oder du laminierst die Ausdrucke.


Variante:

Anstelle der farbigen Klammern kann dein Kind natürlich auch farbige Punkte daneben malen lassen.
Oder du arbeitest mit verschiedenen Stickern.


Und du kannst natürlich eigene Klammerkarten erstellen. Orientiere dich einfach den den oben verlinkten Beispielen. Viel Spaß!


Du könntest bspw. auf einem Karton mehrere Begriffe untereinander schreiben. Mal mit Rechtschreibfehler, mal korrekt. Dein Kind darf nun die korrekten Wörter mit grünen Wäscheklammern markieren.


Oder du malst verschiedene Bilder untereinander.


Bspw.: Glas, Sonne, Tanne, Teller, Buch, Messer, Gabel, Löffel, Schmetterling, Ameise, Biene,...


Dein Kind markiert nun die Bilder mit einer Wäscheklammer, bei denen das dazugehörige Wort mit einem Doppelkonsonanten geschrieben wird.


Also: Sonne, Tanne, Teller, Messer, Löffel, Schmetterling,...

Streichholzschachteln

Eine kreative Idee zum Thema
"Wörter zusammensetzen" findet sich auf
www.schulkater.de:


Nimm eine leere Streicholzschachtel und lege dort die einzelnen Buchstaben eines Begriffes hinein. Die Schachtel selbst beklebst du mit dem Bild und dem vollständigen Begriff.


Nun kann dein Kind üben, einzelne Wörter aus Buchstaben zu legen.


Im Idealfall nimmst du für diese Übung Begriffe, die dein Kind noch üben darf, bei denen sich klassischerweise noch Fehler einschleichen.


Vorbereitung:

Streichholzschachteln bekleben und füllen, eine Druckvorlage mit einigen Wörtern findet sich hier.

Fehlerdetektiv

Rechtschreibfehler sind ganz normal, sie gehören zum Lernen einfach dazu.

Selbst vielen Erwachsenen passieren hin und wieder Rechtschreibfehler.


Meine Söhne haben sich bestimmte Rechtschreibregeln immer besser gemerkt, wenn sie ihre Fehler selbst gesucht, gefunden und verbessert haben.


Bei einem klassischen Diktat bspw. kannst du deinem Kind nach dem Diktieren den Originaltext zur Selbstkorrektur geben.


Vorbereitung:

Korrekter Originaltext


Tipp:

Wenn du selbst vorher einen Blick auf den geschriebenen Text geworfen hast, kannst du einen Hinweis geben, wie viele Fehler sich (allgemein oder je nach Zeile) versteckt haben.


Nun wird dein Kind zum Detektiv, vielleicht hast du ja sogar eine Lupe für das Fehlersuchspiel. ;-) Je spielerischer desto besser - so wird dem Fehler das Ernste genommen.


Variante:

Auf diesem Blog findest du eine Satzsammlung "Superhelden - Fehlerfinder". In jedem Satz hat sich mindestens 1 Fehler versteckt - dein Kind darf suchen. Vielleicht gibt´s ja für jeden gefundenen Fehler ein knuspriges Belohnungssternchen?


Schon alle gefunden? Dann lies weiter bei "Oh, Mama!" :-)

Oh, Mama! :-)

Wie wäre es mal mit einem Rollentausch?

Du scheibst die Sätze oder Wörter und dein Kind darf dich korrigieren.
Hat meinem Großen mal viel Spaß gemacht.


Bei jedem Fehler, den ich gemacht habe, durfte er laut "Oh, Mama!" rufen - tja, da hatte ich mich vertan und stellte mich ganz ertappt. :-)

Obwohl - oder grade weil? - ihm natürlich klar war, dass das Ganze ein Spiel war, hat er viel gelacht und sich einiges gemerkt.


Vorbereitung:

Sätze mit Fehlern aufschreiben


Variante:

Vielleicht möchte dir dein Kind auch erklären, warum das Wort bspw. mit "ss" oder groß geschrieben werden müsste. Oder es schreibt die richtige Form drunter.

Lesen, lesen, lesen,...

Je mehr dein Kind liest, desto eher wird sich die korrekte Schreibweise vieler Begriffe einprägen - und zwar ganz automatisch ohne lästige Diktate.


Also: Habe Kinderbücher daheim,
geht regelmäßig in die Bücherei, überrasche dein Kind hin und wieder mit einer Zeitschrift und /oder lese deinem Kind häufig vor - das ist unglaublich wertvoll!


Vorbereitung:

Sorge für ausreichend viel Lesematerial. Besorge hin und wieder etwas Neues - Abwechslung ist spannend.


Tipp:

Sei deinem Kind ein Vorbild!
In Haushalten, in denen die Eltern viel lesen und es viele Bücher gibt, lesen die Kinder eher. Je mehr du in Zeitungen oder Bücher (und weniger auf´s Handy ;-) ) schaust, desto eher wird sich auch dein Kind für´s geschriebene Wort interessieren.

Fokus!

Eine gute Art, sich bestimmte Lernwörter zu merken, ist sich pro Lerneinheit nur auf 1 Wort zu konzentrieren.


Vielleicht fällt deinem Kind ja spontan ein bestimmtes Wort ein, dass es in letzter Zeit häufig falsch geschrieben hat. Lass dein Kind zu diesem einen Wort ein A4-Blatt gestalten.


Dein Kind darf nun das Wort in verschiedenen Farben schreiben,
in verschiedenen Größen, jeden einzelnen Buchstaben in einer anderen Farbe, in Schreibschrift, in Druckschrift.

Fällt euch noch mehr ein?


Lass dein Kind die Rechtschreibregel dazuschreiben, die Besonderheit unterstreichen, ggf. einen Merksatz.


Lass dein Kind außerdem alle Begriffe aufschreiben, in denen das Wort vorkommt oder mit dem Wort verwandt sind. Diese spielerische Wiederholung hilft beim Einprägen.


Bei "Hund" also bspw. hundemüde, Hunde, Hundefutter, Hundeleine, ...


Oder bei "groß" bspw. großartig, Größe, größer, am größten, Großvater, vergrößern, ...


So merkt (sich) dein Kind, dass die korrekte Schreibweise auch bei verwandten Wörtern genutzt werden muss.


Vorbereitung:

Schreibsachen


Tipp:

Lass dein Kind das Lernwort-Blatt gerne irgendwo aufhängen. So fällt der Blick immer mal wieder drauf und die Erinnerung wird aufgefrischt.


Eine Liste dem Grundwortschatz für die 3./4. Klasse findest du hier.

Du kannst sie mit deinem Kind durchgehen. Lass dir von deinem Kind die Begriffe zeigen, die es sich noch besser merken möchte.

Lernposter

Wenn sich dein Kind bspw. gerade mit der Groß- und Kleinschreibung beschäftigt, lass es ein Poster entwerfen, auf dem die Regel und ein paar Beispiele zu sehen sind.

Dann hängt das Poster irgendwo auf, wo es häufig (nebenbei) betrachtet werden kann.

Bei uns bietet sich bspw. eine Wand neben dem Esstisch oder ein Platz neben dem Waschbecken mit den Zahnbürsten an. Beim Essen oder Zähneputzen fällt der Blick automatisch immer wieder auf das (vorher ggf. laminierte) Poster.


Vorbereitung:

A4/A3-Papier, verschiedene Stifte


Variante:

Es gibt natürlich auch Lernposter zum Thema Rechtschreibung zu kaufen. Schau mal hier oder auf amazon.de.

Eselsbrücken

Je mehr Verknüpfungen in unserem Gehirn zu einem Inhalt bestehen, desto besser können wir ihn uns merken und die Information wieder abrufen.


Das heißt: Wenn sich dein Kind zu einem schwierigen Wort nicht nur die korrekte Schreibweise sondern auch eine pfiffige und im Idealfall lustige Eselsbrücke merkt, ist der Erfolg ziemlich sicher!


Hier ein paar Beispiele:


  • ziemlich, nämlich: Wer ziemlich und nämlich mit h schreibt ist dämlich.

  • ss, ß: Die kurze Gasse, die lange Straße.

  • g, k: Steht am Ende “g” oder “k”, muss man verlängern, ist doch klar.

  • d, t: Steht am Ende “t” oder “d”, muss man verlängern, ist doch klar.

Vorbereitung:
Eselsbrücken raussuchen

Variante:

Ihr könnt euch zu den Spezialwörtern, die es grade zu lernen gilt, auch eigene Eselsbrücken, Reime oder Merksätze ausdenken. Im Idealfall kommt dein Kind auf eine eigene Idee. Die wird es sich besonders gut merken können.


Oder aber du schaust in dieses Buch rein - hier gibt es sicherlich noch viele weitere Anregungen.


Hier findest du sogar etliche kostenlose Plakate zum Ausdrucken!

Verbesserung aufzeigen

Fehler zu korrigieren, macht Sinn. Es kann es sich gleichzeitig ganz schön demotivierend anfühlen, immer wieder zum Verbessern angehalten zu werden. Gerade im Regelschulsystem liegt das Augenmerk doch viel auf den Fehlern der Kinder. Das nagt bei einigen Kindern am Selbstwertgefühl. :-(


Ein guter Trick ist es dann, deinem Kind seine eigene beeindruckende Entwicklung aufzuzeigen.


Schau hin und wieder mit deinem Kind in ältere Diktate oder andere Texte deines Kindes. Früher hat es sicherlich noch einige Schwierigkeiten gehabt, die inzwischen schon passé sind. Vielleicht schreibt es heute zuverlässig am Satzanfang groß oder denkt viel häufiger als noch vor ein paar Monaten oder Wochen daran, dass "und" mit "d" am Ende geschrieben wird.
Das ist toll und sollte gewürdigt werden!


Weise stolz drauf hin, dass dein Kind schon diesen Lernschritt gepackt hat. Sage ihm, wie stolz du bist und dass es mit der Zeit alles lernen wird, was in Sachen Rechtschreibung wichtig ist.


Vorbereitung:

Aktuelle und ältere Texte deines Kindes raussuchen


Tipp:

Besonders hilfreich ist es, wenn dein Kind überlegen kann, wie es geschafft hat, sich zu verbessern. Waren es lustige Merksätze oder die Wiederholung eines bestimmten Wortes? Bestimmt kann diese Lernstrategie auch in Zukunft helfen. Und dein Kind erfährt, dass es selbst Einfluss auf seinen Lernerfolg nehmen kann - ein gutes Gefühl!

Mach dich groß

Spielt ein Bewegungsspiel.

Jeder Mitspieler ist mal dran, ein Wort zu nennen. Alle anderen machen sich groß (also, strecken sich lang in Richtung Zimmerdecke/Himmel), wenn das genannte Wort groß geschrieben wird, also ein Nomen ist.


Bei einem Wort, das
(außer am Satzanfang) klein geschrieben werden muss, machen sich alle klein, kauern also am Boden.

Schatzsuche

Bereite für dein Kind
(oder mit deinem Kind für die Nachbarschaft) eine Rechtschreib-Schatzsuche durchs Viertel vor.


Du startest bspw. vor der Haustür mit

zwei Pfeilen. Über dem Pfeil, der in die richtige Richtung weist, schreibst du ein korrekt geschriebenes Wort
(bspw. "Tasse". Über den anderen Pfeil schreibst du das Wort falsch (bspw. "Tase" oder "tasse"). Die Aufgabe ist es, den Pfeilen zu folgen, denen korrekt geschriebene Wörter zugeordnet sind.

An der nächsten Kreuzung findet sich die nächste Aufgabe.


Am Ziel angekommen wartet eine kleine Belohnung (das kann auch ein lustiger Spruch oder ein schönes Gemeinschaftskreidebild sein).


Vorbereitung:

Kreide einpacken und Pfeile mit richtigen und falsch geschriebenen Wörtern auf die Straßen malen.

Rette dich

Bewegung hält fit und fördert das Lernen. Nutz das und übe mit deinem Kind nebenbei einige Rechtschreibregeln.


Entscheidet euch für eine zu übende Rechtschreibregel, bspw. "wann schreibe ich "sch", wann "st"?".


Malt nun in einiger Entfernung zueinander 2 große Kreidekreise auf den Boden. In den einen schreibt ihr "sch", in den anderen "st".


Nun wechselt ihr euch ab.

Einer darf ein Wort sagen und der andere muss sich auf den Kreidekreis retten, der zum Wort passt.


Also, auf "st" bei Stamm oder auf "sch" bei "schwimmen". Steht er falsch, darf er bspw. durchgekitzelt werden oder muss 3 Kniebeuge machen.


Vorbereitung:

Regel aussuchen, Kreidekreise aufmalen


Variante:

Ihr könnt das Spiel auch drinnen spielen. Legt dafür anstelle der Kreidekreise Zettel an verschiedene Stellen der Wohnung (aufs Sofa/in den Flur/ unter den Tisch/in die Wanne/...).

Brettspiel

Auf www.ideenreise-blog.de findest du eine Spielpläne zum Ausrucken,
die deinem Kind helfen können, bestimmte Rechtschreibbesonderheiten zu üben.


Vorbereitung:

Spielfeld ausdrucken, Würfel, Spielfiguren